An den Stationen 11 bis 13 waren einem Soldaten der Kopf, einem anderen der Arm und einem dritten die Nase abgeschlagen worden. An der Kreuzigungsgruppe hatten die unbekannten Täter der Figur der Maria Magdalena den Finger abgebrochen und an der Station 13 die Schriftkartusche am Sockel zerstört.

"Die Suche nach den abgetrennten Teilen führte leider zu keinem Erfolg", bedauert Baden. Er besitzt aber Fotos aus den 90er Jahren, die die Figuren im intakten Zustand zeigen. Anhand dieser Aufnahmen konnte Restaurator Clemens Muth ein Sanierungskonzept und einen Kostenvoranschlag anfertigen, den Baden bei der Denkmalschutzbehörde einreichte. Muth wurde mit den Arbeiten beauftragt, nachdem der Bezirk Unterfranken eine Förderung von 400 Euro zugesagt hatte.

"Ich habe zunächst die Köpfe an der Station vermessen, dann ein Tonmodell erstellt und dieses mit Steinersatzmörtel ausgefüllt", erklärt der Restaurator.