Zum Abschluss kam das Projekt "Kindergarten plus" im Kindergarten St. Michael in Hammelburg mit den Handpuppen Tim und Tula. Das Programm wurde von der Deutschen Liga für das Kind entwickelt, teilt der Kindergarten mit. Bei Kindergarten plus lernen die Kinder, sich selbst und andere mit ihren Eigenarten wahrzunehmen, Gefühle auszudrücken und zu benennen, die eigenen Sinne zu erfahren, Konflikte gewaltfrei zu lösen und Kompromisse zu schließen.

Ziel des Programms ist es, die sozialen, emotionalen und geistigen Bildungsprozesse der Kinder zu fördern, ihre Widerstandsfähigkeit (Resilienz) zu stärken und Gefährdungen wie zum Beispiel Destruktivität oder Anfälligkeit für Suchtverhalten vorzubeugen. Mit den Handpuppen wurden Themen, wie mein Körper, meine Sinne, meine Gefühle erarbeitet und bewusst gemacht. Angst und Mut, Wut und Freude sowie Traurigkeit und Glück waren ebenfalls Mittelpunkt der verschiedenen Module.

Es wurde am Erfahrungsbereich der Kinder angeknüpft, die einzelnen Bereiche weiterentwickelt und vertieft. Die Kinder haben gelernt, mit ihrer Angst, Wut und Traurigkeit umzugehen. Wie wichtig dies für ein gutes Zusammenleben ist, dass es Regeln und Grenzen gibt, an die sich alle halten müssen, wurde den Kindern verdeutlicht. Themenbezogene Spiele, Lieder und jeweils ein Kreativteil rundeten die einzelnen Bereiche ab. Zur Erinnerung an "Kindergarten Plus erhielt jedes Kind eine Urkunde.