Kämmerer Andreas Mützel legte die geänderte Planung auf, die mehrere Umgruppierung und Veränderungen der Klassen- und Funktionsräume vorsieht. So sollen beispielsweise die Mensa ihren Standort mit barrierefreiem Zugang im Westflügel finden und Klassenzimmer geräumiger gestaltet werden. Da die Regierung eine erweiterte Förderzusage in Aussicht stellte, stieß das neue Konzept auf offene Ohren.
Auch zur Mitfinanzierung eines Aufzugs für Rollstuhlfahrer oder behinderte Schüler - was besonders unter dem Aspekt der Inklusion Sinn macht - wäre die Behörde bereit. Sie übernähme voraussichtlich die Hälfte der Kosten für einen Lift, der mit rund 60 000 Euro zu Buche schlägt, führte Stellvertretender Bürgermeister Jürgen Englert aus.
Vor den Mehrkosten und vor allem vor den Folgekosten durch die häufige Wartung des Aufzugs warnte allerdings Bürgermeister Ludwig Neeb (CSU). Dennoch stimmte der Rat einem Lift mehrheitlich zu. Das Büro Haase, dmuss die Änderungsplanung noch erfüllen, da das Würzburger Büro mit der Planung einschließlich der Leistungsphase IV beauftragt war.
Um eine Rampe für Gehbehinderte ging es auch im Zusammenhang mit der Erneuerung des Treppenaufgangs zum Verwaltungstrakt im Schlosshof. An der Treppe sind das Podest und eine Setzstufe gebrochen. Architekt Herbert Herget riet dem Bauausschuss zu einer Erneuerung mit Porphyr, das wegen seiner Salzbeständigkeit als Ersatz für den Sandstein gedacht ist.
Karl-Heinz Kickuth schlug vor im Zuge des Projekts ein Gespräch mit der Genehmigungsbehörde wegen einer Rampe für Rollstuhl- und Rollator-Fahrer zu führen. Allerdings war dieses vorhaben schon einmal abgelehnt worden. Auch ein vergrößertes Podest käme Gehbehinderten entgegen, vbetonte Kickuth. Da auch Englert zunächst ein Gespräch mit der Behörde empfahl, stellte das Gremium diesen Punkt zurück. heg