Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, besucht in dieser Woche verschiedene Dienststellen der unterschiedlichen Teilstreitkräfte der Bundeswehr in ganz Deutschland, um sich jeweils ein Bild der aktuellen Lage vor Ort zu machen und den Austausch mit den Angehörigen der Dienststellen zu pflegen. Dabei machte er auch Station in Hammelburg.
Im Mittelpunkt seines Besuches am Ausbildungszentrum Infanterie stand unter anderem eine Einweisung in die aktuelle Lage der Ausbildung, insbesondere vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Einführung der Europäischen Arbeitszeitverordnung sowie der breite Austausch mit den Angehörigen und Personalvertretungen der Dienststelle.


Hohe Qualität

Zunächst wurde der Generalinspekteur vom Kommandeur des Ausbildungszentrums Infanterie, Brigadegeneral Gert-Johannes Hagemann, begrüßt und anschließend, in Anwesenheit des Ausbildungspersonals, in die aktuelle Lage am Ausbildungszentrum Infanterie eingewiesen. Dabei zeigte sich General Wieker beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Ausbildungszentrums und lobte die hohe Qualität der Ausbildung.
Das Ausbildungszentrum Infanterie ist die zentrale Ausbildungsstätte für die Aus- und Weiterbildung der aktiven Offiziere und Unteroffiziere der Truppengattung Infanterie, für den infanteristischen Objektschutz der Luftwaffe und der Marineschutzkräfte.
Im Zuge der lehrgangsgebundenen Ausbildung und Übungen werden am Ausbildungszentrum Infanterie die Grundlagen der Truppenausbildung der Infanterie vermittelt und militärische Führer auf allen Führungsebene ausgebildet. Die Orientierung an Einsatzerfordernissen und die Befähigung zum Kampf stehen dabei im Fokus der Ausbildung. Während der anschließenden Gesprächsrunde mit den Personalvertretungen und Angehörigen des Ausbildungszentrums Infanterie nutzten alle Anwesenden die Gelegenheit dem Generalinspekteur der Bundeswehr Fragen zu den vielfältigsten Themen, von allgemeiner bis spezieller Art zu stellen, die General Volker Wieker gerne beantwortete. Dennis Köhler