Wie die Polizei mitteilte, fuhr gegen 17.00 Uhr ein Volvo auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Wasserlosen und Hammelburg auf der rechten Fahrspur. Etwa 400 Meter vor der Ausfahrt Hammelburg touchierte ihn dann ein nachfolgender Porschefahrer aus bislang ungeklärter Ursache am Heck. Beide Fahrzeuge kamen auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und der Porsche prallte nach rechts gegen die Außenschutzplanke.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto unter der Leitplanke eingeklemmt. Der 60 Jahre alte Fahrer aus dem Raum Nürnberg erlitt schwere Kopfverletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Würzburg gebracht.

Nach dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge berührte der Volvo zunächst die Mittelleitplanke und kam schließlich auf der Fahrbahn zum Stehen. Der 48-Jährige aus dem Ostallgäu erlitt ein Schleudertrauma und wurde vom Rettungsdienst ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert.

Leitplanke mit Kran angehoben

Zur Bergung des stark beschädigten Porsche musste die Leitplanke mit einem Kran angehoben werden. An dem Cabrio entstand Totalschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Der Schaden am Volvo beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Die A7 war in Richtung Kassel während der Unfallaufnahme und für die Dauer der Bergungsarbeiten bis etwa 20.30 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Autobahnmeisterei Oberthulba an der Anschlussstelle Wasserlosen ausgeleitet. Auch die Freiwillige Feuerwehr aus Niederwerrn war mit 18 Mann im Einsatz.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Sachbearbeiter der Verkehrspolizei sucht dringend nach unbeteiligten Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder zu einem der beiden Fahrzeuge machen können. Diese melde sich bitte unter der Telefonnummer 09722/9444-0.