Spannend gestalteten Bürgermeister Thomas Hack (Aura) und Johannes Krumm (Elfershausen) die Führungen durch die jeweiligen Schulhäuser.

Die Besichtigungen der alten Klassenzimmer weckten so manche Erinnerungen und boten den Anstoß für den Austausch alter Erlebnisse. Jedem waren die drehbaren Holzkugeln im Geländer der Auraer Schule noch in guter Erinnerung.

Viele sind noch im Landkreis

An ihr "Fräulein Dröchsler", der damaligen Klassenlehrerin, dachten die Ehemaligen voller Dank zurück; sie habe hervorragende Arbeit in dieser großen Klasse geleistet. "Mit Freude wurde gelernt, und ein guter Zusammenhalt ist entstanden", sagte Christiane Schuhmann. Früher lebten die ehemaligen Schüler und Schülerinnen alle nahe beieinander, viele sind dem Landkreis treu geblieben, der Rest der Klasse lebt verstreut in ganz Deutschland oder hat eine neue Heimat in Irland, Spanien, Portugal und in den USA gefunden. Umso erfreulicher ist es, dass von ursprünglich 48 Schulkindern in der ersten Klasse nun 26 Erwachsene zum Treffen gekommen waren.

Organisiert hatte das Treffen Martin Englert; er hatte sich sich wie ein Detektiv auf die Suche nach den aktuellen Adressen gemacht, hatte das Programm ausgearbeitet und die Einladungen an die ehemaligen Klassenkameraden und -kameradinnen verschickt.

Der drei verstorbenen Kollegen wurde bei Grabbesuchen an den Friedhöfen gedacht. Sowohl dieses Gedenken als auch der anschließende Gottesdienst mit Diakon Waldemar Mützel wurden feierlich von Christian Schaupp mit dem Flügelhorn umrahmt.

Anschließend wurde bis spät in die Nacht am Biohof Brand in Aura noch gelacht und erzählt. Hier beschloss die Gruppe, nicht wieder Jahrzehnte bis zum nächsten Treffen vergehen zu lassen, schon für November ist das nächste Zusammenkommen geplant.