Alles begann 1995. Vater Willi und Opa Alois Schlereth betrieben auf dem Grundstück eine Baumschule. Werners Bruder Armin übernahm den Betrieb und siedelte aus Platzgründen in die Fuldaer Straße um. Werner Schlereth brach den Großteil der Gebäude ab, baute eigenhändig ein neues Wohnhaus und gestaltete 1000 Quadratmeter Garten komplett neu.

Bereits am Eingang empfängt den Besuchern sein neuestes Kunstwerk. Die silhouettenhafte Ansicht mit Rathaus, Stadtpfarrkirche St. Johannes, Schloss Saaleck und dem Kellereischloss hat Schlereth detailreich aus einer Alu-Verbundplatte in Handarbeit gearbeitet. Vor zwölf Jahren gab es schon mal ein ähnliches Tor aus Holz, welches aber der Witterung zum Opfer fiel. Liebevoll bemalte Figuren aus Blech in Kindergröße zeigen Szenen aus zwanzig verschiedenen Märchen der Gebrüder Grimm. So manches Besucherkind versteckt sich zwischen den Szenen.

Tierische Figuren

Die Bruchsteine der alten Gebäude fanden Verwendung bei der Gestaltung des Torbogens, Gartenhaus, Mauern und Beeteinfassungen. Sein schreinerisches Talent zeigt sich an ca. 50 Vogelhäusern und der Windmühle. Zu schnell vergeht die Zeit beim Blick auf die vier Sonnenuhren. Auch des Gärtners grüner Daumen spiegelt sich im Garten. Schwer erkennbar gehört Werners Liebe dem Buchs. Dieses dankbare Gewächs lässt Formschnitte in jeglicher Gestaltung zu. Tierische Figuren, Irrgarten, Ornamente und Säulen aus Buchs zieren den Garten.

Eine reiche Tier- und Pflanzenwelt beherbergt der große Teig im hinteren Teil des Gartens. Gerne lässt man sich an der stimmungsvollen üppig bepflanzten Oase nieder, um in Ruhe Goldfische oder Libellen zu beobachten. Der kleinere Teich am Eingang zeigt sich verspielt mit Wasserfall.

Beim Tag der offenen Gartentür, Ende Juni, sucht Schlereth immer nach neuen Ideen. Die Besucher sind schon gespannt was in Schlereths Gartenwelt noch alles Einzug hält.