Nach den jetzigen Planungen möchte man am 1. September 2020 mit einer Gruppe von acht bis zwölf Kindern starten. Zum Anfang bestehe ein Finanzbedarf von 15 000 Euro an Sachkosten und 30 000 Euro an Personalkosten, die zunächst vorfinanziert werden müssten, bis die entsprechenden Förderungen eingehen. Hier möchte sich Günder die Unterstützung der Gemeinde sichern um weiter planen zu können.

Klaus Kemmer (Ramsthaler Liste) wollte wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, dass der Betreiberverein und die Gemeinde in "einem Boot" sitzen könnten und den Waldkindergarten gemeinsam betreiben. Bürgermeister Morper spricht sich für die alleinige Vereinslösung aus. Engagement und Kosten seien hier deutlich besser. Als Starthilfe könne er sich ein zinsloses Darlehen der Gemeinde vorstellen.

Daniel Lohfink meint: "Der Waldkindergarten ist eine Spitzensache". Die Gemeinde könne damit das Belegungsproblem gelöst bekommen und mehrere Millionen Euro für einen sonst erforderlichen Neubau einsparen. Der Bürgermeister sieht aber trotzdem Handlungsbedarf für verschiedene Maßnahmen am bestehenden Kindergarten. Sein Vorgänger im Amt Alfred Gündling (CSU-Wählergruppe) spricht sich auch gegen eine Vermischung von Verein und Gemeinde, aber für eine finanzielle Unterstützung aus.