Die Gemeinde unterstützte diese Aktion mit der Bereitstellung von Containern, Abfallsäcke, Greifzangen und Eimern. Erfreulich war auch die große Anzahl an Jugendliche, die sich beteiligten.
Die Anwesenden wurden in fünf Gruppen eingeteilt und schwärmten ausgestattet mit Traktor und Wagen in verschiedene Richtungen aus. "Dank der großen Anzahl an Helfern konnten fast alle Flurbereinigungswege rund um Oberthulba abgedeckt werden", freute sich Margot Schottdorf vom Gemeinderat Oberthulba.


Autobatterie und Fahrrad

Neben diversen Glas- und Plastikflaschen, wurden Gartenmöbel, ein altes Fahrrad, Traktorreifen und sogar eine Autobatterie gefunden und aufgeladen. Besonders auffällig war der Müll auf und in der Nähe von Parkplätzen, die mit dem Auto angefahren werden können. "Für mich ist das völlig unverständlich, warum kann man seinen Müll nicht wieder im Auto mitnehmen", war Margot Schottdorf etwas ratlos. Im Vergleich zur letzten Aktion vor fünf Jahren hat aber der Anteil an großem Müll wie Ölkanister und Sperrmüll erfreulicherweise abgenommen.
Im Anschluss an die Arbeit gab es zur Stärkung im Feuerwehrhaus Wiener und Polnische mit Brötchen und Getränke für alle Helfer.
Die Ortsbeauftragte Margot Schottdorf zog nach der Aktion ein positives Fazit: "Ich denke, gerade den Kindern und Jugendlichen hat es viel Spaß gemacht. Sogar ihnen ist aufgefallen, dass auch einiges an Müll rund um die Schule und die Mehrzweckhalle gefunden wurde. Vielleicht führt das dazu, dass zumindest die teilnehmenden Kinder in Zukunft nicht mehr so achtlos ihren Müll wegwerfen. Ich freue mich über den regen Zuspruch...."
Marcus Leitner