Seit November 2016 ist das "Kohlenmeilerteam Neuwirtshauser Forst", das sich aus der Wandergruppe des Fußballclubs Schwärzelbach neu formierte, ehrenamtlich aktiv. Bei Bedarf auch auf dem heimischen Friedhof, und dort immer in enger Absprache mit der Gemeinde Wartmannsroth, die Baulastträger ist. Organisator für die ehrenamtlichen Friedhofsarbeitseinsätze ist Gerhard Brust, der selbst den Friedhof seit Jahren ordentlich instand hält. Brust gehört zu den insgesamt 19 Mitgliedern des Teams und kann bei arbeitsaufwendigen Instandhaltungsmaßnahmen - je nach Bedarf - auf die Mitglieder zurückgreifen.

Friedhofskreuz neu verankert

So wurde im April 2018 das in Schieflage geratene Friedhof-Steinkruzifix samt Buntsandsteinsockel mit schwerem Arbeitsgerät abmontiert, die Wurzeln unterhalb des Steinsockels heraus gefräst, das Fundament für den Steinsockel neu ausgegraben und mit Beton ausgegossen. Nach der Beton-Trocknungszeit wurde der Steinsockel wieder auf die neue Betonplatte gesetzt, das Steinkruzifix wieder auf den Sockel gehoben und verankert. Hierfür haben Schwärzelbacher Firmen schweres Arbeitsgerät zur Verfügung gestellt. Im Mai 2018 wurden auf dem damals holprigen und unebenen Friedhofsweg die Pflastersteine herausgenommen, gesäubert, der Bodenuntergrund mit Schotter aufgefüllt, geebnet, gerüttelt und die alten Pflastersteine wieder neu verlegt. Auch Baumwurzeln am Friedhofseingang und an der "Mariengrotte" wurden herausgefräst und die Gehwege wieder neu hergerichtet

Um den Platz für die Kompostierung optisch vom Friedhofsgelände zu trennen, wurde ebenfalls im Mai 2018 eine "Grenzmauer" neben der Aussegnungshalle neu errichtet.

Neue Urnengrabstätte

Im Juli 2018 wurde eine Urnengrabstätte neu angelegt, unter der fachmännischen Leitung von Herbert Kohlhepp. Es wurden dadurch 16 Urnengrabstätten, mit den entsprechenden Grabtiefen für jeweils drei Urnenbeisetzungen, neu geschaffen.

Im Juni 2020 wurden an den Denkmälern für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, die Gedenktafeln abmontiert, richtig zugeordnet und wieder neu angebracht. Hierfür mussten zwei Fundamentsockeln aus Zement neu gegossen werden. Außerdem wurden die Gedenksteine der Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkrieges und die sich dahinter befindliche Friedhofsmauer mit einem Hochdruckreiniger von Moos- und Pilzflechtwuchs befreit.

Wiesen angelegt

Auf der ganzen Länge und Breite der Gedenkanlage, wurden die kleinen Steinchen vom Boden in eine Betonmischmaschine geschaufelt und gereinigt, ein Unkraut hemmendes Vlies auf dem Boden ausgelegt und die gesäuberten Steinchen wieder darauf ausgelegt.

Außerdem werden, nach Erdgrabauflösungen durch die Angehörigen, die entstandenen Bodenunebenheiten mit Mutterboden aufgefüllt, eingeebnet und Grassamen ausgesät. Dadurch entstand jetzt im unteren Bereich des Friedhofs eine Freifläche, die geeignet wäre, dort einen Baum einzupflanzen, um eventuell um diesen Baum herum zukünftig auch eine weitere Boden-Urnengrabanlage neu anzulegen.