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Pfaffenhausen
Familiengeschichte

Dale Klubertanz aus Wisconsin forscht in Pfaffenhausen nach seinen Vorfahren

Vor 170 Jahren ist der Ururgroßvater von Dale Klubertanz aus Pfaffenhausen in die Vereinigten Staaten ausgewandert. Jetzt sitzt der 66-jährige Nachfahre von Sebastian Klubertanz gerührt am Dorfplatz des Stadtteiles. Tausende Kilometer ist er für seine Ahnenforschung angereist. "Ich spüre, dass ich von hier abstamme und identifiziere mich mit dem Ort", sagt er auf Englisch. Der Trip habe sich zu einer Art Pilgerreise entwickelt.
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Familiäre Verbundenheit: In der früheren Hausnummer zwei ist der Ururgroßvater von Dale Klubertanz geboren. Foto: Wolfgang Dünnebier
Familiäre Verbundenheit: In der früheren Hausnummer zwei ist der Ururgroßvater von Dale Klubertanz geboren. Foto: Wolfgang Dünnebier
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Emotionen weckt bei dem US-Amerikaner auch der Empfang der Einheimischen. Mit so viel Freundlichkeit hatte der Sozialarbeiter im Ruhestand gar nicht gerechnet.
Inzwischen ist er überzeugt, dass es nicht sein letzter Besuch in Pfaffenhausen gewesen sein wird. Und er das nächste Mal seine fünf Geschwister dabei haben wird. "Nach den Geschichten und Bildern wollen die das sicher sehen", sagt er und schmunzelt.

Abschied für immer

Ahnenforschung mit Ausgewanderten ist oft ein Puzzlespiel. "Es gibt keine Lebensaufzeichnungen", bedauert Klubertanz. Es muss ein Riesenschritt gewesen sein, die Heimat in ein unbekanntes Land zu verlassen. Kärgliche Lebensverhältnisse spornten zum Aufbruch an.
Johann Sebastian Klubertanz hatte zwei Geschwister, die ebenfalls die Reise ins Ungewisse antraten. Für immer, ohne Chance auf ein Wiedersehen mit den Eltern.