Früh aufstehen mussten die Teilnehmer der Wallfahrt nach Vierzehnheiligen. Bereits um halb sechs morgens trafen sich die Pilger in der Stadtpfarrkirche St. Johannes. Nach einer kurzen Andacht und dem Segen traten sie ihre 112 Kilometer weite Reise an - manch einer bewältigte sie schon zum 27. Mal.
Rund 180 Anmeldungen verzeichnete Wallfahrtsführer Edgar Denner beim Abmarsch in Machtilshausen, wo eine Messe mit anschließender Brotzeit am "Schreinerschhaus" den weiten Marsch einleitete. Eine Tasse Kaffee, ein belegtes Brötchen, ein kurzer Plausch, dann ging es weiter. "Heuer gibt es wenige Neulinge, sieht man von den Wiedereinsteigern einmal ab, die schon als Ministranten dabei waren. Die Masse ist schon länger dabei", erklärte Denner, der mit Bernhard Blum und Rudolf Hannawacker zwei erfahrene Stellvertreter hat.
Gerda Kuchenbrod absolviert heuer ihre 25. Pilgerreise.