Der Ausbau von Hauptstraße und Friedhofstraße liegt im Zeitplan. Allerdings sind durch zusätzlichen Aufwand Nachtragsvereinbarungen notwendig. Zusätzliche Kosten in Höhe von 11 500 Euro fallen an. Verantwortlich ist dafür unter anderem ein Rohreinbau an der Löschwasserzisterne am Feuerwehrhaus.

Insbesondere schlägt die Untergrundverbesserung im Teilstück zwischen der Raiffeisenbank und der Gräfenbrunner Straße zu Buche. Rund 160 Kubikmeter Boden mussten zum Preis von gut 10 000 Euro ausgetauscht werden. Da dies zehn Prozent der Kosten übersteigt, will die Gemeinde mit dem Bauleiter über einen Einheitspreis verhandeln, erklärte Bürgermeister Peter Hart.

Grundschule und Mehrzweckhalle

Für die Sanierung der Grundschule und der Mehrzweckhalle vergab der Gemeinderat die Planungsleistungen. Die Architekturwerkstatt Hammelburg, die Fa. Elektro-Planung (Schwanfeld) und das Sanitärplanungsbüro Gröger aus Bad Kissingen werden mit der Planung und Kostenermittlung beauftragt.

Zum Tag des Baumes gab es einen neuen Walnussbaum. Jedoch soll der alte Baum unterhalb des Sportplatzes seinen Standplatz behalten. "Der Baum ist eigentlich gesund und ein landschaftsbelebendes Element", meinte Hart, der den Rat eines Baumexperten befürwortet, den Alt-Baum erst einmal für 550 Euro fachgerecht zurückschneiden zu lassen. Das Ratsgremium willigte ein.

Die Firma HAGA-Bau beabsichtigt wegen ihres Lackierplatzes den Einbau einer mobilen Absauganlage, nachdem es in den vergangenen Jahren mehrmals Klagen von Nachbarn gegeben habe. Nach Aussage des Betroffenen, Hermann Heidelmeier, gehe es aber nicht nur um Geruchsemissionen die - in letzter Zeit zwar abgemildert - ein Problem darstelle, sondern allgemein um die Gesundheit. "Durch das Lackieren ergeben sich in hohem Maße Schäden für die gesamte Umwelt", präzisierte der Autowerkstattbesitzer, der seine Fahrzeug in einem anderen Ort mit wasserlöslichem Lack bearbeiten lässt. Dem Vernehmen nach habe HAGA auch schon Bußgelder bezahlen müssen. Gemeinderat Martin Keller schlug deshalb vor, dass "das Landratsamt als übergeordnete Behörde genaue Prüfungen vornehmen soll, denn wir können dies nicht beurteilen".

Reicht das aus?

Der Rat gab gegen eine Stimme die Zustimmung für eine Absauganlage. Ob diese aber ausreicht, die Mängel zu beseitigen, liege in der Kompetenz von Fachleuten, befand das Gremium. Ein weiterer Bauantrag von Martin Schneider, der im Hof seines Anwesens in der Schweinfurter Straße ein Altgebäude abreißen und einen Garagenneubau erstellen will, fand die ungeteilte Zustimmung des Gemeinderats. Jürgen Wittmer kritisierte die Grüngut- und teilweise die Erdaushubentsorgung in Fuchsstadt, die - trotz einer vorhandenen Deponie - häufig in der Flur stattfinde. Die Gemeinde überprüft dies.