Seit Wochen brodelt in Münnerstadt die Gerüchteküche um eine Schließungswelle der Geschäfte in der Innenstadt. Deshalb hat Klaus Schebler (Neue Wege) bei der jüngsten Stadtratssitzung bei Bürgermeister Helmut Blank (CSU) nachgefragt, was denn da dran sei. Sogar Schuh Moritz am Marktplatz solle angeblich schließen.


In neuen Räumen


Dazu konnte der Bürgermeister zwar nichts sagen, in seiner Funktion als Stiftungsratsvorsitzender bestätigte er allerdings, dass der Friseur "Schnittpunkt" in der Riemenschneiderstraße bereits geschlossen hat und die Geschäftsstelle des Juliusspitals in diese Räume umzieht.

Nachgefragt bei Arno Reuscher, Inhaber von Eisen-Krais und Sprecher von "Kaufhaus Mürscht", was er von den Gerüchten auch um seine eigene Schließung hält, meint dieser: "Ich gebe da überhaupt nichts drauf." Innerhalb der Gewerbevereinigung reden man schon miteinander. Deshalb wisse er, wo eine Schließung ansteht und wo nicht. Dann sagte er etwas, was später noch mehrfach von den Geschäftsleuten in der Innenstadt zu hören war: "Man muss wirtschaftliche Aspekte immer abwägen." Und er fügt hinzu: "Derzeit kommt eine Schließung nicht in Frage."


Magnetbetrieb in der Innenstadt


Der absolute Magnetbetrieb in der Innenstadt ist der letzte verblieben Supermarkt innerhalb der Stadtmauer, der Kupsch.