TSV Großbardorf - ATSV Erlangen 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Snaschel (8.), 2:0 Snaschel (73.). Die Grabfeld-Gallier haben beim ATSV Erlangen ihren vierten Sieg in Folge errungen und sind dabei im fünften Match hintereinander ohne Gegentor geblieben. Schlussmann Christian Dietz war nur in zwei bis drei Situationen echt gefordert, "denn unsere Abwehr ließ kaum etwas zu. Nun will ich gegen Sand am Mittwoch die 500-Minuten-Marke ohne Gegentreffer ohne Gegentreffer schaffen."

Gehörig Respekt vor den Gästen hatte vor dem Anpfiff TSV-Coach André Betz, denn die Erlangener hatten im Hinspiel seinem Team trotz ihrer Niederlage zugesetzt: "Sie waren damals sehr ballsicher und technisch sehr gut. Mir war vor dem Spiel klar, dass wir nicht viele Möglichkeiten bekommen würden. Umso wichtiger, dass die Seinen mit ihrer ersten Chance gleich in Führung gingen.

Energisch behauptete sich Björn Schönwiesner bei seinem Sturmlauf aus dem Mittelfeld gegen mehrere Gegenspieler und spielte den Ball im richtigen Augenblick in dem freien Raum auf den startenden Simon Snaschel. Dieser umkurvte Gästeschlussmann Michael Kraut, der ihn zwar foulte, aber der Ball trudelte ins leere Tor.

In der Folge hatte der Gastgeber durch einen Rieß-Freistoß und einen Snaschel-Schuss zwei Chancen; beide fanden in Kraut ihren Meister. Da auch der wuchtige Kopfball von Abwehrspieler Stefan Piecha über das Gehäuse flog, blieb es bei der knappen Pausenführung der Hausherren. Die Gäste agierten total ungefährlich und brachten nur eine Halbchance zustande, wie ihr Trainer Shqipran Skeraj hinterher kritisch anmerkte. Immer wieder mussten die Gäste das Leder hinten quer spielen oder ihr Heil in langen Bällen suchen.