Viele Sudetendeutsche aus ganz Unterfranken fanden sich am Vertriebenen-Gedenkstein auf dem Parkfriedhof ein.

Nach der Begrüßung von Roland Jäger sprach Bürgermeister Anton Schick. Dieser verwies auf die Verbundenheit der Stadt Bad Kissingen mit den Sudetendeutschen.

Die Information und die Beantwortung der Frage "Ist ein Gedenken an den Tag der Selbstbestimmung vom 4. März 1919 nach so vielen Jahren nötig und sinnvoll", wurde durch den Landesobmann Steffen Hörtler ausführlich dargelegt. Es ist unbestritten, dass gerade in der heutigen Zeit das Selbstbestimmungsrecht der Völker anzuerkennen ist, heißt es in der Pressemitteilung.

Segnung und Kranzniederlegung

Nach der Segnung des Gedenksteins durch Pfarrerin Christel Mebert und Pfarrer Gerd Greier wurde von Roland Jäger und Steffen Hörtler zum Gedenken an die Vertreibung ein Kranz niedergelegt.

Musikalisch wurde diese Veranstaltung von der Jugendkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Garitz unter Leitung von Timo-Jan Deen mit den Musikstücken "Generation Fanfare" von Otto Martin Schwarz und Festmusik von Richard Wagner begleitet.

Anschließend sind die Teilnehmer einer Einladung zum geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Heiligenhof gerne gefolgt. Hier wurde der Film "Wallfahrt ins Sudetenland" vorgeführt und mit Begeisterung angesehen und diskutiert.