Landschaftsplaner Valtin Dietz legte in der jüngsten Gemeinderatssitzung einen Vorentwurf auf, in dem das Beachvolleyballfeld integriert ist. Ihm soll sich im unteren Drittel der Freizeitanlage eine Ballspielwiese anschließen. Hier sind ein Kleinspielfeld und ein Bolzplatz geplant.
"Im mittleren Bereich des Geländes können Einrichtungen vor allem für Kinder entstehen, quasi als Verlängerung des vorhandenen Spielplatzes hinter dem
Schützenhaus", führte Dietz weiter aus. Der mäandernde Deisselbach wird dabei als Wasserspielplatz einbezogen. Das Planungsbüro Dietz und Partner denkt an einen Spielturm, ein Kletternetz, eine Matschanlage und Wassertische als Ausstattung.
Ein naturbelassener Teil soll als Übergang zwischen den Bereichen Spielen, Flora und Fauna dienen. Als Lärmschutz für die Anwohner sind eine Boulderwand (Klettermauer) und Grünanpflanzungen vorgesehen. "Im Übrigen sollten auch Naturmaterialien im Spielbereich verwendet werden wie Steine oder Bäume", so Dietz. Die Obstbäume will der Planer in das Gelände integrieren.
Der Aufenthaltsbereich liegt am nordwestlichen Ende und bildet den Abschluss zum Ort. Boule, Schach und Ruhebänke prädestinieren diesen Teil für Senioren oder Aufsichtspersonen. Hier könnten zudem eine Toilette und ein Pavillon errichtet werden.

Ein Fitness-Pfad durch das Areal

Dem Entspannungsbereich in nordöstlicher Richtung entgegengesetzt sind die Spielgeräte auf dem Schützenhaus-Spielplatz. Sie begrenzen in einem Halbkreis das Gelände gegen den Deisselbach. Ein Fitness-Pfad durchquert die Freizeiteinrichtungen von Nordwest nach Südost. Er ist der Bewegung vorbehalten und nicht für den professionellen Sport gedacht.
Gemeinderat Alfons Hausmann (CSU) wies darauf hin, dass das Projekt mit dem Wasserwirtschaftsamt abgesprochen und die Gemeinde sich wegen der Unfallverhütungsvorschriften mit Fachleuten absprechen muss. Für Achim Friedrich (Neue Liste Markt Elfershausen) beinhaltet die Planung zu wenig Vermischung der einzelnen Bereiche. Er sähe es lieber, wenn die Sektoren für Kinder, Erwachsene und Senioren stärker miteinander verknüpft wären.

Zuschuss von 50 Prozent

Der Rat kam auf Vorschlag von Bürgermeister Ludwig Neeb (CSU) überein, die Pläne weiterzuverfolgen und die Behörden einzubinden. Deshalb konkretisiert das Landschaftsplaner-Büro seine Vorstellungen nach den Sommerferien. Die Kosten bezifferte Dietz auf 200 000 bis 300 000 Euro. Zu erwarten ist ein Zuschuss der Regierung von rund 50 Prozent und eine eventuelle Förderung aus dem Leader-Programm.