Am vergangenen Samstag wurde in Reiterswiesen die Kreistagsliste der FDP und Freien Bürger bestätigt. Die Liste umfasst 34 Kandidatinnen und Kandidaten. Die Liste wird angeführt von Adelheid Zimmermann. Die Nachfragen nach Kandidaten haben vor allem jüngere Kreisbürger angesprochen und der FDP einen neuen Schub gegeben, heißt es in einer Mitteilung. Neu ist der Münnerstädter Kreis, der sich aktiv im FDP-Kreisverband Bad Kissingen einbringen will. Als Kreistagsprogramm wurde vor allem beschlossen, eine ausgeglichene Haushaltslage anzustreben. Die Investitionen des Landkreises müssten mit den vorhandenen Mitteln sowie den Förderzusagen in Übereinstimmung gebracht werden, hieß es. Die Verschuldung des Landkreises gehe wegen der Großinvestitionen nicht mehr zurück. Deshalb sei eine Ausweitung der Investitionen für ein Hammelburger Schulzentrum nicht realistisch. Die Kreisumlage müsse stabil bleiben. Die Personalentwicklung im Landkreis sei kritisch zu begleiten. Was die Digitalisierung in Verwaltung und Glasfaserausstattung im Landkreis betreffe, bewege sich der Landkreis Bad Kissingen im Bayernvergleich nicht auf den vorderen Plätzen. Die Wirtschaft erwarte zügige Bearbeitung der Verwaltungsvorgänge des Landkreises. Die FDP könne sich vorstellen, die Schnelligkeit von Baugenehmigungen als Wirtschaftsfaktor für den Landkreis im Internet darstellen zu können. Die Verkehrsverbindungen nach Fulda seien wegen des ICE Knotens und der Anbindung an den Flughafen Frankfurt essenziell. So komme man zum Beispiel am Samstagmorgen bei einer 10-Uhr-Landung in Frankfurt nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bad Brückenau.

Verkehr und Tourismus

Grundsätzlich sei die geplante Mainfrankencard die richtige Richtung. Man brauche die Vernetzung der Mainfrankenverkehre, des Rhein-Main-Verbundes und des Großraum-Nürnberg-Verbundes. Die Vernetzung aller Radwege im Landkreis sei wichtig. Im Tourismusbereich wird eine Nutzung der Feuchtgebiete des Lauertales für die Entwicklung einer Seenplatte langfristig als untersuchenswert angesehen. Ein Nationalpark in der Rhön sei ein Großkonzept des Verwaltungsmanagements der Natur.

Nicht genutzte ÖPNV-Angebote sollten zugunsten wichtiger Anbindungen für Gäste, Arbeitnehmer und Schüler ausgetauscht werden.

Kandidatenliste

Beginnend mit Platz 1:

Adelheid Zimmermann; Dr. Hans-Joachim Hofstetter; Maximilian Hümmer; Stefano Pettinella; Linus Rieß; Dr. Andreas Rug; Matthias Schultz; Matthias Kaiser; Andreas Tschorn; Joachim Rupp; Wolfram Graeber; Wolfgang Blümlein; Oliver Zimmer; Franz Walter; Andreas Sprenger; Thomas Dittmayer; Michael Schmaus; Peter Venohr; Dr. Giselher Wall; Holger Boller; Axel Venohr; Tamara Schumm; Klaus Zühlke; Nils Conzelmann; Christine Mirsch; Julia Schultz; Christian Straub; Dr. Helge Zimmermann; Tatjana Kist; Meike Hippler; Dieter Rittig; Heino Martin; Niklas Kaiser; Ida Zwenger.