Lange hat man nichts gehört vom Faschingsclub Selbsthilfe Ebenhausen e.V - kein Wunder, denn die vergangene Faschingssession 2020/21 fiel komplett ins Wasser. Sie wurde zwar noch mit einem Böllerschuss der Kanoniere des FCSH am 11.11.2020 am Rathaus "eingeläutet", aber sonst lief nichts bis auf das Backhausfest "to go", als die Ortbevölkerung sich im September Leckereien aus dem Backhaus abholen konnte.

Planungen laufen

Jetzt aber soll's wieder losgehen, und für die Eröffnung der neuen Faschingssession am 11.11.2021 mit dem Rathaussturm ist alles vorbereitet. Die Planungen für den Fasching sind in vollem Gange, der Rathaussturm findet auf jeden Fall statt, und auch die Faschingssitzungen sollen - so die Corona-Pandemie es zulässt - gehalten werden. Bereits verraten wurde, dass der Ebenhäuser Faschingsclub in dieser Session ins Weltall starten will.

Um wieder neu durchstarten zu können, braucht es eine schlagkräftige Mannschaft und engagierte Mitglieder in den Ausschüssen. 25 Wahlberechtigte von den insgesamt 220 Vereinsmitgliedern wollten mitbestimmen, wer im Verein an der Spitze stehen soll und kamen zur Jahreshauptversammlung in die FCSH-Übungshalle.

Ganz so inaktiv, wie man vielleicht dachte, war der Verein aber doch nicht, wie die Berichte aus den einzelnen Sparten zeigten. Der Leiter des Spielmannzuges Andreas Neeb räumte zwar ein, dass er sich nur noch um elf aktive Musiker kümmert, aber nach einem langen Winter ohne Proben haben im Sommer seine Spielleute coronakonform im Freien geprobt. Um nicht komplett einzurosten, spielte man zu verschiedenen Ständchen und versuchte sich an theoretischem Musikunterricht. Jetzt ist Neeb gerade dabei, ein neues Programm für den Fasching aufzustellen, und auch die Werbung für neue Musiker will er demnächst in Angriff nehmen.

21 Neuanmeldungen

Dass sich Mitgliederwerbung auszahlt, können die Garden des Vereins bestätigen. Janina Heuß als Vertreterin der Garden, freute sich, dass ein vor kurzem in den sozialen Medien gestarteter Aufruf der Purzel- und der Kindergarde beachtliche 21 Kinder in beiden Gruppen beschert hat. Doch neben der Purzelgarde mit sieben Kindern und der Kindergarde mit 14 Kindern haben die Ebenhäuser Fosenöchter auch noch die Jugendgarde mit acht Tänzerinnen, die Prinzengarde bestehend aus neun Personen sowie ein Tanzmariechen und ein Tanzpaar. Darauf kann der Verein stolz sein, und alle Tänzerinnen und Tänzer freuen sich nach einer ausgefallenen Saison schon sehr auf den kommenden Fasching.

Neuwahlen

Nach den Berichten und der Entlastung des Vorstands ging es zügig an die Neuwahlen. Bürgermeister Nico Rogge übernahm den Vorsitz des Wahlausschusses, und so gingen die Wahlen routiniert über die Bühne. Er erinnerte daran, dass der FCSH Ebenhausen der einzige Faschingsverein in der Großgemeinde ist und unbedingt erhalten bleiben soll. "Die Gemeinde unterstützt Euch, soweit es möglich ist, denn wer geht nicht gern zum Fasching!", versprach der Bürgermeister. Außer bei der Position des dritten Vorsitzenden, hier ersetzt Jutta Mecke den ausgeschiedenen Alexander Fenske, blieb im Vorstand alles unverändert. Diese besteht aus dem 1. Vorsitzenden Marc Schendel, dem 2. Vorsitzenden Philipp Brust, der 3. Vorsitzenden Jutta Mecke, der 1. Kassiererin Sandra Greubel und der Schriftführerin Jennifer Reith.

Die Positionen in den Ausschüssen wurden wie folgt besetzt: Organisator Marc Schendel, Chefin des Protokolls Maxi Stoff, Leiter des Spielmannszuges Andreas Neeb, 2. Kassiererin Carina Kirchner, Uniformwart Franz Koch, Vertreterin der Garden Janina Heuß, Jugendleiterin Sabrina Kraus, Hallenwart Tobias Gutgesell und die beiden Kassenprüfer Benedikt Keßler und Silvia Roth. Der Posten des Gerätewartes blieb vorübergehend noch unbesetzt.

Mit den Worten "Ich denke, dass wir das schaffen, und bin froh, dass es wieder weitergeht!" beschloss der alte und neue Vereinsvorsitzende Marc Schendel die Versammlung.