Omi ist wütend und poltert los, weil die Krankenkasse ihre Kur abgelehnt hat: Die Anzeigen des Bayerischen Heilbäderverbandes waren eine richtig gute Idee, die den Nagel auf den Kopf traf. Viele Kurorte trauern bis heute den krassen Einschnitten bei der Kur in den 1990er Jahren nach. Falls Krankenkassen und Rentenversicherer wirklich systematisch mehr Ablehnungsbescheide verschicken sollten, tun die Kur- und Reha-Lobbyisten sicher gut daran, Fakten zu sammeln und der Sache auf den Grund zu gehen: Jeder abgelehnte Kurantrag geht im Bäderlandkreis an die Substanz, kostet im Extremfall sogar Arbeitsplätze.