Norbert Götz vom Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern (vlf) begrüßte die interessierten Bauern. "Der Landbautag hat seine Berechtigung", so Götz. Damit würden die Landwirte in ihrer Arbeit unterstützt, weil er Hilfestellungen beim Anbau gibt. Norbert Götz bedankte sich bei den Betrieben, die dafür ihre Flächen zur Verfügung stellten: Helmut Schüller, Reiner Dittmar, Andreas Frank, Hermann Knobl und Paul Geyer.

Die Gesamtleitung lag in den Händen von Paul Fella (AELF Bad Neustadt). Zusammen mit dem Erzeugerring für landwirtschaftliche pflanzliche Qualitätsprodukte (ER) und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Würzburg wurden an zwei Tagen und an jeweils vier Stationen Informationen zum Anbau und Pflanzenschutz, zur Düngung, Sortenwahl, und Fütterung sowie zur Wasserrahmen Richtlinie (WRRL) gegeben. Stefan Karch informierte über Winterweizen, Sebastian Reis über Sommergerste, Roggen und Triticale. Matthias Fertig sprach über Wintergerste und Tobias Kind (alle vom Erzeugerring) zum Winterraps. Zum Thema ökologischer Zustand, Ausbringung von Gülle und umweltfreundliche Bodenerosion gab Rainer Schubert Infos.

Gute Entwicklung

Das Anbaujahr 2012/13 entwickelte sich gut für die Aussaat, so die Information zum Witterungsverlauf. Die Saat hatte im Winter Schutz durch die Schneedecke. Mit spätem Kälteeinbruch folgte jedoch eine langsamere Entwicklung der Winterkulturen. Niederschläge im Mai kam ihnen jedoch zugute.

Derzeit seien die Kulturen im Vergleich bis zu 14 Tagen in der Entwicklung zurück. Bei Winterkulturen und Sommergetreide geht man, sofern der Regen nicht komplett ausbleibt oder auf der anderen Seite Unwetter die Pflanzen schädigen, von einer guten Ernte aus.

In Kleingruppen gab es im Rahmen des Landbautages dann noch detaillierte Hinweise zu Produktionsfaktoren, Anbauplänen, Sortenbeschreibungen und Bodenbearbeitung.