Es ist viel passiert im Jugendzentrum (JUZ) in Bad Brückenau. Ein Jahr ist ver gangen, seit die Jugendlichen das erste Mal das JUZ betraten. Von Anfang an waren sie begeistert von dem Projekt. Obwohl alles ziemlich heruntergekommen aussah und sofort klar war, dass hier viel gemacht werden müsste, sahen sie trotzdem das Potenzial.

Erste Party an Heiligabend

Bürgermeisterin Brigitte Mey erdierks (CSU) versprach jede Un terstützung, die sie bis zum heutigen Tag auch eingehalten hat. Die Räume wurden also komplett renoviert, immer mehr Helfer kamen dazu und ein hal bes Jahr später gründete sich ein neuer Verein. In den letzten Wochen im Jahr 2012 wurde Tag und Nacht geschuftet, um am 24. Dezember das JUZ erstmals seit fünf Jahren für eine Party zu öffnen. Und die Premiere war ein großer Erfolg.

Unterstützung vieler Brückenauer

Es gingen auch nach und nach immer mehr Spenden ein, auf die der Verein vorerst noch an gewiesen ist. Ob von privat Personen oder Firmen, alle wollten die Jugendarbeit der Stadt unterstützen. Von Sofas über Ti sche und Stühle bis hin zu Bil lardtischen wurde quer Beet alles gespendet. Auch wenn schon viel gespendet wurde, die mittlerweile fast fertig renovierten Räume müssen noch eingerichtet werden, und dazu fehlen noch die nötigen Mittel.
"Das JUZ ist eigentlich fertig, nur um den Jugendlichen etwas bieten zu können, muss noch viel gekauft werden", sagt Kassenwart Florian Schmid. "Wir können uns ja nicht in lee ren Räumen aufhalten." Die Räume selbst, bestehend aus ei ner Bar, einem großen Flur mit Sitzecke, einem Raum für Bil lard und Tischkicker und ei nem Probe-Raum für lokale Bands, sind ak tuell jedoch noch unbenutzt. Eigentlich sollte es Anfang des Jahres eine feierliche Neu-Er öff nung geben. Die lässt aber noch auf sich warten, denn noch stehen wichtige Renovierungsarbeiten - unter an derem was die energetische Sanierung angeht - von Seiten der Stadt an.

Sozialarbeiter Boris Höttinger

Deswegen wird seit Anfang des neues Jahres jede Woche eine Vorstandsitzung im Beisein von Jugendarbeiter Boris Höttinger abgehalten, um die Zukunft des Vereins, und in erster Linie des Jugendzentrums zu besprechen. Höttinger ist der neue Jugendsozialarbeiter der Stadt, der über den Verein Pro Jugend angestellt ist (siehe Info-Kasten). Höttinger unterstützt die Jugendlichen bei den anstehenden Planungen: Das JUZ soll so bald wie möglich eröffnet werden. Dazu müssen regelmäßige Öffnungszeiten vereinbart werden.

Tag der Offenen Tür

Außerdem plant der Verein ei nen Tag der Offenen Tür, um das JUZ der Stadt und vor allem der Jugend näher zu bringen. Dann können sich alle Bürger von den Fortschritten der Arbeit überzeugen. Aber auch über zukünftige Pro jekte außerhalb des JUZ wird schon gesprochen.
Der Verein ist für Mitglieder offen: Wer sich für die städtische Jugendarbeit engagieren möchte, kann den Verein praktisch oder finanziell unterstützen. Am einfachsten geht das über die Facebook-Seite des Vereins auf: www.facebook.com/JugendbewegungBrk. Oder per Mail an ju gendbewegung.brk@gmx.de.