Nach sechs Wochen ziehe ich ein positives Fazit. 1. Ich habe Rezepte gekocht, die ich sonst nie ausprobiert hätte - schon allein wegen all der Gemüseschnippelei. Ohne meine elektrischen Küchenhelfer hätte ich nicht so viel gesunde Kost zu mir genommen. 2. Ich habe mich sehr gut gefühlt, gesund und fit. 3. Nach dieser langen Fleisch-Abstinenz werde ich den ersten Bissen genießen und sicher künftig noch öfter darüber nachdenken, was ich esse. 4. Das Feedback auf die Fastenaktion: Einige haben mich bedauert, viele haben mir Mut zugesprochen und manche standen mir mit Rezeptideen zur Seite. So war das Durchhalten kein Problem. Dazu kommt: wenn ich mich schon mal zu etwas durchringe wie diese Fastenaktion, dann trotze ich jeglicher Versuchung nach dem Motto: jetzt erst recht. Das ist nicht unbedingt diszipliniert, sondern eher stur. 5. Am Ende ist doch noch ein Kilo gepurzelt. Vollzeit-Vegetarier werde ich aber nicht: Sicher wird es bei uns künftig noch mehr Gemüsegerichte geben als sonst, aber ganz auf Fleisch verzichten? Das schaffe ich nicht. Mir fehlt die Wurst bei der Brotzeit. Und der Braten für Ostern lag schon seit ein paar Tagen in der Gefriertruhe.