Die Maßnahmen und Regeln in Bezug auf Veranstaltungen, die derzeit aufgrund der Covid-19-Situation herrschen, führten auch in der Rhön-Kaserne dazu, dass Oberstleutnant Roman Jähnel, Kommandeur Bereich Truppenübungsplatzkommandantur Süd und Standortältester Wildflecken, die Führung der Dienststelle an seinen Nachfolger Oberstleutnant Ralf Stachowiak, in den Dienststuben übergeben musste.

Der General Standortaufgaben Berlin, Brigadegeneral Andreas Henne, war extra aus Berlin angereist und vollzog den formalen Akt im "6-Augen-Prinzip". Im Anschluss gab es dennoch einen kleinen Sektempfang, mit dem im Dienst befindlichen führungswichtigen Personal, wenn auch unter Wahrung der Abstandsregel.

Oberstleutnant Roman Jähnel blickte nach 1157 Tagen im Amt in Wildflecken mehr als zufrieden auf seine Dienstzeit in Wildflecken. So wurden viele Infrastrukturmaßnahmen auf den Weg gebracht, wie das neu entstehende Rechenzentrum, mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro, ein neues Gefechtsstandgebäude oder zwei neue Unterkunftsgebäude. Eine Vielzahl an Veranstaltungen, wie die Sicherheitspolitischen Veranstaltungen oder die jährlichen Nachbarschaftsbiwaks wurden ebenfalls durch Jähnel ins Leben gerufen.