Waldfenster — Ein Probenwochenende in der rauen Rhön - zum dritten Mal hat der Musikverein Waldfenster seine Aktiven zu einem verschärften Marschtraining eingeladen. 30 Musiker waren es, die sich am Freitag im Schullandheim Bauersberg oberhalb von Bischofsheim einfanden. Nach dem Abendessen begann die Arbeit mit einer Gesamtprobe, in der unter anderem drei neue konzertante Stücke angespielt wurden.


Am nächsten Tag wurde es anstrengend und weniger gemütlich: Eduard Marpoder, Marschmusikbeauftragter des Nordbayerischen Musikbundes, bat zu einem sechsstündigen Marschtraining, bei dem die Waldfensterer Musikanten ihre Marschmusiktechnik optimieren und verbessern wollten. Dem eisigen Wetter zum Trotz
hielten alle tapfer durch und wärmten sich zwischendurch mit heißen Getränken auf. Nach einer abendlichen Gesamtprobe, diesmal im Warmen, verbrachten die Musiker noch einen geselligen Abend, bei dem einige noch weiter musizierten.

Hörbare Beschäftigung

Nach Registerproben am Sonntagmorgen, bei denen in kleinen Gruppen die letzten Schwachstellen ausgemerzt wurden, fügte eine letzte Gesamtprobe das Gelernte zusammen. Die intensive Auseinandersetzung, besonders mit den neuen Stücken, wurde nun musikalisch hörbar, so dass alle Teilnehmer mit Dirigentin Regina Kirchner ein positives Fazit ziehen konnten: "Wir haben viel gelernt und geübt und freuen uns nun darauf, das bei den nächsten Auftritten unter Beweis stellen zu können." Neben dem musikalischen Fortschritt wurde auch der soziale Zusammenhalt des Orchesters durch das Probenwochenende gefördert. Ein gelungener Auftakt für die Saison 2015. Sowohl auf Konzerte als auch für Marschzüge ist der Musikverein Waldfenster vorbereitet.