"Es macht noch Spaß", meint Reuscher. Er ist wieder gespannt auf das, was ihn erwartet. Reuscher stören auch nicht die weniger rosigen Wetteraussichten. "Es ist ja nicht so kalt wie beim ersten Mal", meint der Extremsportler. 2010 sei das Wasser im Reichenbacher Regenrückhaltebecken noch gefroren gewesen. Das wird heuer nicht so sein.
Ursula Schemm, Pressesprecherin des Veranstalters (Pas Team) betont, dass die Läufer - gemeldet sind 2500 - wieder viele Hindernisse zu meistern haben, die auch im vorigen Jahr aufgebaut waren. Allerdings wurde die Strecke erweitert, um den Läufern zusätzliche Kicks zu verschaffen. Insgesamt liegen über 27 auf der 24 Kilometer langen Strecke; die meisten müssen sowohl auf dem Hin-, als auch auf den Rückweg gemeistert werden.
Wer nicht mitlaufen will, der kann zuschauen und ein bisschen mitfrösteln, wenn die durchweichten Bravehearts sich über den Parcour quälen. Nach Aussage von Ursula Schemm vom Pas Team, dem Veranstalter des Extremlaufs, kann das Publikum den Wettkampf an drei Stellen besonders gut mitverfolgen. Sie empfiehlt den Bereich rund um die Münnerstädter Lauerbrücke (Meininger Straße), den Bereich rund um den Städtischen Bauhof (Reichenbacher Straße) und die Hindernisse rund um den Michelsberg bei Reichenbach. Zwei Prüfungen gibt es in der Nähe des Thoraxzentrums. An allen genannten Stellen gibt es auch Parkplätze in fußläufiger Entfernung. Start und Ziel ist das Münnerstädter Sportzentrum. Ab 13 Uhr werden die Bravehearts am Samstag auf ihren Höllentrip geschickt.