Außerdem testeten sie die Rutsche sowie die weiteren Spielgeräte. An der Einweihungsfeier beteiligten sie sich zudem mit einigen einstudierten Liedern. Martin Denninger, der Leiter der Nüdlinger Werkstatt, erklärte die Spielplatz-Idee: "Vom Besucher-Publikum haben wir oft junge Mütter da. Viele kommen sogar regelmäßig mit ihren Kindern zu Besuch oder gehen ins Café Luna."

Gekostet hat die Spielplatz einrichtung laut Denninger 17 700 Euro. Mehr als die Hälfte davon - immerhin 9500 Euro - hatten die Verantwortlichen durch Spenden aufgebracht. Beteiligt hatten sich unter anderem Klaus-Dieter und Marie-Luise Biedermann vom Ordre de Saint Fortunat sowie die Firmen Atlas aus Bad Kissingen und Eirich aus Nüdlingen. Die "Grüne Gruppe" der Lebenshilfe brachte sich schließlich mit der Grüngestaltung des Spielplatzumfelds ein.

Als eine der Zielsetzungen der Lebenshilfe nannte Martin Denninger die Inklusion. Die Werkstatt für Behinderte öffne sich nach außen auch für Gäste. "Die Kinder haben die geringsten Berührungsängste mit den Behinderten. Da kommen Barrieren gar nicht auf", ist Denninger überzeugt. Derzeit sei man im "Café Luna" dabei, viele saisonale und regionale Produkten zu verwenden und auf die gesunde Ernährung einen besonderen Wert zu legen. Das "Café Luna " ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet.