Das Landratsamt hat gemeinsam mit der Heiligenfeld GmbH für Geflüchtete aus der Ukraine ein zweites Sommerfest am Stadtstrand in Bad Kissingen auf die Beine gestellt. Eingeladen waren dieses Mal alle ukrainischen Kinder, Frauen und Männer, die aktuell im Landkreis Bad Kissingen leben. Bereits Mitte Juni waren alle eingeladen, die im Stadtgebiet von Bad Kissingen eine neue Heimat gefunden haben.

Derzeit sind 1345 Flüchtlinge im Landkreis registriert. Bei Kaffee, Kuchen, Flammkuchen und Pizza waren über 200 Personen gekommen. Die Gemeinden, in denen die Geflüchteten leben, haben zum Beispiel über Helferkreise Fahrdienste organisiert, sodass die Eingeladenen zum Stadtstrand und auch wieder nach Hause kamen.

Die persönliche Zeit für die Familie, Freunde und Bekannte mit den Kindern einmal zu genießen, aber auch Zeit zum Nachdenken und Trauern zu geben, stand im Vordergrund, heißt es in einer Pressemitteilung. Landrat Thomas Bold sagte: "Was Sie veranlasst hat, Ihre Heimat zu verlassen, stimmt mich sehr traurig. Wir hätten es uns nie vorstellen können, dass so etwas Schreckliches in Europa passiert. Wir wollen Sie mit allen Kräften dort unterstützen, wo wir das können." Sein besonderer Dank ging an Frau Kopp, die alle Reden übersetzte. "Nehmt euch Zeit zum Reden, Lachen und - wenn euch danach ist - auch zum Weinen", ergänzte Michael Lang, Geschäftsführer der Heiligenfeld GmbH. Dank des KiKiBu gab es vielfältige Spielmöglichkeiten. Einige Flüchtlinge nutzen die Möglichkeit um sich zu bedanken. Sie machten deutlich, dass solch ein Austausch wichtig sei, und bedankten sich auch für die Möglichkeit, dass ihre Kinder zur Schule gehen.red