Das Wetter war gnädig am 5. Juni, dem Tag des traditionellen Sommerfests der Staatlichen Spielbank Bad Kissingen, denn das Unwetter kam erst nach Abschluss des Wohltätigkeitsprogramms. Mit den für 50 Cent verkauften Glücksjetons konnten in diesem Jahr insgesamt 2775 Euro gesammelt werden und damit etwa ein Viertel mehr als im Vorjahr. Als Begünstigte wählte Heidrun Vorndran, die Direktorin der Spielbank, wieder drei bedürftige Organisationen aus der Region: Die Lebenshilfe Bad Kissingen, die Stiftung des Tierheims Wanningsmühle sowie der Verein Frauen helfen Frauen, der das Frauenhaus Schweinfurt betreibt.

Wie die Spendengelder verwendet werden sollen, steht bei allen drei Organisationen schon fest. Bei der Lebenshilfe wird die Spende für Gartenmöbel sowie Spiel- und Freizeitmaterial für die Vorschulgruppe der Franz-von-Prümmer-Schule verwendet. Das Tierheim benötigt die Spende um einen Teil der Sanierungskosten der Hundeausläufe von 80000 Euro zu decken." Die Anlagen sind dringend sanierungsbedürftig, sie sind in Hanglage und mittlerweile über 25 Jahre alt." erklärte die Vorsitzende der Stiftung Tierheim Wanningsmühle, Ursula Böhm.


Aufbesserung der Eigenmittel

Gertrud Schätzlein, die Leiterin des Frauenhauses, kann mit der Spende keine Neuanschaffung tätigen: "Wir brauchen es für das Alltägliche". Neben der kommunalen Förderung mussten im vergangenen Jahr rund 90 000 Euro an Eigenmitteln aufgebracht werden, so dass jede Spende für den Erhalt wichtig ist.

Schirmherrin für die Spendensammelaktion der Staatlichen Spielbank Bad Kissingen war erneut Bezirksrätin Karin Renner, die sich zunächst dafür bedankte, zum dritten Mal diese Funktion inne haben zu dürfen. Vor der Scheckübergabe sprach sie ihren Dank, auch im Namen der begünstigten Vereine, allen Beteiligten und natürlich auch den Spendern aus. Insbesondere den Rosenköniginnen und ihrem überzeugenden Charme beim Verkauf der Glücksjetons sei der eine oder andere Spendeneuro zu verdanken.