1995 hatte Werner Eberth, damals Jurist am Landratsamt Bad Kissingen, mit seinem Buch "Balthasar Schmitt - ein fränkischer Bildhauer" seinen heimatkundlichen Verlag gegründet. Bei den von ihm zuvor im Landratsamt herausgegebenen Veröffentlichungen war er nur Redakteur, Verleger war der Landkreis. Mit der Gründung eines Verlags wurde Eberth nach gesetzlichen Vorschriften Mitglied der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt.

Zum Firmenjubiläum verlieh ihm die IHK die Ehrenurkunde "in Anerkennung besonderer Verdienste um die Mainfränkischer Wirtschaft", die der Syndikusrechtsanwalt Jan-Markus Momberg überreichte. Nach Angabe des IHK-Vertreters ist fast die Hälfte der Pflichtmitglieder beitragsfrei.

Eberth erhält die Möglichkeit, die Geschichte seines heimatkundlichen Verlags und des "Theresien-Brunnens" in der Monatsschrift der IHK "Wirtschaft in Mainfranken" vorzustellen.

Zuvor muss er dessen etwas wirre Geschichte im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und im Geheimen Hausarchiv München untersuchen. Nach seiner Vorstellung müsste König Ludwig I. die Benennung nach seiner Frau Theresie per Dekret verfügt haben. Vielleicht findet sich in den Archiven in München hierfür eine Bestätigung.kew