Am Dienstagmorgen zog sich eine Dieselspur von Ramsthal über Bad Kissingen bis nach Gefäll und Geroda durch den Landkreis. Neben mehreren Feuerwehren des war auch die Straßenmeisterei mit zwei Spezialmaschinen für die Reinigung im Einsatz. Die Polizei hat den Verursacher ermittelt.

"Es gab mehrere Anrufe bei uns wegen der Dieselspur", sagte Christian Pörtner, der stellvertretende Dienststellenleiter der Bad Kissinger Polizei. Bei der integrierten Leitstelle (ILS) in Schweinfurt verteilten sich die Arbeiten der Feuerwehrler auf insgesamt sieben Einsätze. "Beteiligt waren die Wehren Stangenroth, Arnshausen, Ramsthal, Wirmsthal, Waldfenster, Schondra, Burkardroth und Platz", teilte Frank Weitz von der ILS auf Nachfrage mit.

Weil zunächst die Ausmaße nicht überschaubar waren und nicht klar war, dass die Dieselspur zusammenhängt, wurde der Einsatz aufgesplittet. Die Feuerwehren waren teilweise von 8 Uhr morgens bis zur Mittagszeit im Einsatz. Mit welcher Stärke die Wehren ausgerückt waren, lasse sich laut Weitz nicht sagen.

"Verursacher war ein Zwölftonner, der von Ramsthal zunächst in Richtung Gefäll fuhr", teilte Thomas Vöth, von der Polizei in Bad Brückenau mit. Von dort aus setzte der Fahrer seine Route über Waldfenster in Richtung Geroda fort. Schuld an der Dieselspur war ein technischer Defekt an der Kraftstoffleitung des LKW. Auf den Fahrer kommen nun ein Bußgeld sowie die Einsatzkosten zu.