Die 109 aus Vierzehnheiligen zurückgekehrten Wallfahrer sind herzlich begrüßt worden. "Es war heuer eine besonders schöne Wallfahrt", sagte Roland Wandelt. Er hatte Franz Schäfer auf dem Traktor begleitet, der den Gepäckanhänger zog.

Die Pilger waren in fröhlicher Stimmung. Wallfahrtsführer Oliver Speck erzählte, dass der aus Nüdlingen stammende Priester Steffen Behr in Aidhausen den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Dominik Kesina gestaltet hatte.

Am Wurmerichskreuz oberhalb des Nüdlinger Ortseingangs wurden die Wallfahrer von Ministranten abgeholt und zur Kirche geleitet. Angehörige und Freunde gratulierten mit Blumensträußchen auf dem Weg. Für die meisten der Pilger war das Wiedersehen mit Stolz und einem Gefühl der Dankbarkeit verbunden. Auch Tränen des Glücks waren mitunter zu sehen.

Nach dem Einzug in die St-Kilians-Kirche fand eine Dankandacht statt. Pfarrer Dominik Kesina erinnerte alle Anwesenden an das Motto der Wallfahrt 2019. Der Pfarrer, der bereits seine elfte Wallfahrt bewältigt hatte, sprach seine Zuversicht auf einen Neuanfang im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe an.

Eine Besonderheit stellte Hans Pal dar, der mit 40 Wallfahrten bereits in Vierzehnheiligen seine Ehrenmedaille überreicht bekommen hatte. Er sagte: "Die Vierzehnheiligen-Wallfahrt war für mich jedes Jahr ein Highlight. Die Wallfahrer beten für die ganze Gemeinde und letztlich für die ganze Welt".

Für siebenmalige Teilnahme wurden Edgar Thomas, Christina Pal, Hannelore Milbord, Sandra Lippert, Reinhold Förster und Ellen Diemer. geehrt; für vierzehnmalige Teilnahme Hans Dünninger, Martin Ross und Oliver Speck.