Die aus Vierzehnheiligen zurückgekehrten 111 Wallfahrer sind herzlich begrüßt worden. Sie waren von Unwettern verschont geblieben und daser Gewitter am Donnerstag hatte sich in Grenzen gehalten.

Am Wurmerichskreuz oberhalb des Ortseingangs holten die Ministranten die Wallfahrer ab und geleiteten sie zur Kirche. Viele Angehörige und Freunde gratulierten auf dem Weg zur Kirche mit Blumensträußchen. Für die meisten Pilger war das Wiedersehen mit Stolz und Dankbarkeit verbunden. Auch Tränen des Glücks waren mitunter zu sehen.

Nach dem Einzug in die St-Kilians-Kirche fand eine Dankandacht statt. Pfarrer Dominik Kesina erinnerte alle Anwesenden an das Motto der Wallfahrt 2018. Die Begriffe Glauben, Leben und Vertrauen hätten so oft im Zentrum gestanden, dass man es den Wallfahrern ansehen müsste, dass sie von christlichem Geist durchdrungen seien. Der Pfarrer, der seine zehnte Wallfahrt bewältigt hatte, sprach die Hoffnung auf einen Neuanfang im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe an.

Tradition ist es, dass Wallfahrer für siebenmalige, vierzehnmalige und fünfundzwanzigmalige Teilnahme mit Urkunden und Medaillen geehrt werden. Vor der Ehrung sprachen die Wallfahrtsführer Oliver Speck und Michael Schäfer Dankesworte. Für siebenmalige Teilnahme wurden Heidrun Schäfer, Martin Pal, Christian Bömmel und Hannelore Fell geehrt. Für vierzehnmalige Teilnahme bekamen Marco Beck und Günter Kleinhenz eine Auszeichnung. Für seine fünfundzwanzigmalige Teilnahme wurde Bernhard Kiesel geehrt.


Einen besonderen Dank gab es für Fußpflegerin Helga Fischer, die bereits seit 17 Jahren diese Tätigkeit für die Wallfahrer ausübt. Seinen Dank richtete Michael Schäfer auch an den umsichtigen Fahrer des Begleitfahrzeugs, Franz Schäfer, dem er ebenfalls ein Erinnerungsgeschenk übergab.