Stefanie Fuchs (31) hatte die Idee, ein Bild von Fred und Wilma Feuerstein sowie Barney und Betty Geröllheimer (alias Stefanie und Andreas Fuchs sowie Michaela Krug und Christopher Ress) an unser Internetportal zu senden. Und gestern wurde sie damit zur Gewinnerin für die schönste Maske bzw. das schönste Kostüm Frankens unseres Faschingswettbewerbes gekürt.

Was an dem Outfit besticht, ist nicht nur die akkurate Originalität der Kostüme, sondern auch die perfekte Form des Gefährtes. Die überdimensionale Stoßstange besteht vorn wie hinten aus gerollten Estrich-Matten, die mit Raufasertapete überzogen sind. Das Amaturenbrett ist massiver Pressspan, ebenso wie die Seiten- und Rückteile. Damit haben Stefanie Fuchs, ihr Mann Andreas, ihre Schwester Michaela Krug und Cousin Christopher Ress die Klippen des diesjährigen Faschings unfallfrei umfahren.


Premiere im Kostüm



Die Idee, in diesem Jahr als "Flintstones" den Fasching zu feiern, kam vor der Elferratssitzung in Stangenroth. "Früher kam niemand zur Elferratssitzung maskiert", so Andreas Fuchs, der als Architekt beim Staatlichen Bauamt Würzburg arbeitet. Das Ehepaar Fuchs und Schwester Michaela mit ihrem Mann grübelten. Zusammen sind sie immer zu den Faschingsveranstaltungen gegangen, heuer sollte es endlich mal im Kostüm sein und schließlich kam man auf die Flintstones-Verkleidung mit Auto und das persönliche Outfit von Fred und Wilma Feuerstein sowie Barney und Betty Geröllheimer.

An zwei Samstagen wurde dann in einer Garage in Stangenroth gewerkelt, geschraubt und geklebt, die Frauen sorgten für die Kostüme. Dann war alles fertig. Alles zusammen ist nicht leicht: Rund 40 Kilo hängen an den Trageschlaufen, die jede(r) der Flintstones auf den Schultern trägt. Aber: Damit hat man dann die Hand frei. Und das ist ganz praktisch und wichtig: Denn die "Flintstones" aus Stangenroth spielen in der örtlichen Musikkapelle, und da mussten sie beim Faschingszug am Rosenmontag natürlich mitspielen und die Hände frei haben.