Schon neben den Startlöchern stehen die vielen Radfahrer und Walker, die dieses Jahr bei der traditionellen "Geröder Droohdeseldour" mit dabei sind. Am Sonntag, den 17. Juni, ist es wieder so weit.

Die beliebte Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Die Idee für die "Droohdeseldour" kam aus den Reihen der Schützengesellschaft, die sie auch jedes Jahr veranstaltet. In den ersten beiden Jahren gab es nur die Mountainbiketouren und die Familienstrecken. Um noch mehr Publikum anzusprechen, wurde das Angebot ab dem dritten Jahr um den Walking-Lauf erweitert, und die Resonanz wird bei allen Touren von Jahr zu Jahr größer.

Sorgfältige Streckenauswahl

"Die Strecken werden sorgfältig ausgewählt und sogar am Sonntag früh noch einmal abgefahren", berichtet Norbert Fächner vom Vorstand der Schützengesellschaft. "Es kommt immer wieder vor, dass Beschilderungen gestohlen oder verdreht werden. Auch wird im Vorfeld die Telefonnummer des Veranstalters an alle Teilnehmer gegeben, damit gleich Bescheid gegeben werden kann, falls trotzdem etwas nicht passt."
An den Versorgungspunkten, unterwegs auf den Strecken, werden die Sportler mit Getränken, Obst und vielem mehr versorgt. Für schnelle Hilfe bei Verletzungen sorgen die Organisation "Helfer vor Ort" und die Bergwacht, die auf den Strecken präsent ist.

"Die Startgebühren halten wir bewusst sehr niedrig", erklärt Fächner, "denn wir wollen viele Menschen erreichen und für die Veranstaltung begeistern, und da soll es nicht am Geld scheitern." Jeder, der schon mal dabei war, hat seine feste Startnummer, die immer gleich bleibt. Wenn er also im nächsten oder übernächsten Jahr wieder mitmacht, muss er keine Startkarte mehr ausfüllen, sondern sich einfach mit seiner Nummer anmelden. Mountainbiker, die die Strecke mit Navigationssystem abfahren wollen, können auf die auf der Homepage der "Droohdeseldour" veröffentlichten GPS-Daten zugreifen.

Kurzfristige Änderungen möglich

Natürlich kann es kurzfristig Änderungen der Strecken geben. Dieses Jahr wurde eine Strecke umgelegt, da durch die bevorstehende Sprengung der Autobahnbrücke verschiedene Wege nicht gut nutzbar sind.

Ein zusätzlicher großer Vorteil sind verschiedene Webcams, die von der Homepage aus einsehbar sind und das aktuelle Wetter an verschiedenen Punkten auf oder in der Nähe der Strecken zeigen. "Ins Wasser gefallen ist die ,Droohdeseldour‘ zum Glück noch nie, und wenn doch mal ein örtlicher Schauer runterkam, hat das die Sportler meist eigentlich noch mehr angespornt, erst recht weiterzumachen", erinnert sich Norbert Fächner. Nach seiner Rückkehr erhält jeder Teilnehmer ein kleines Starterpräsent; anschließend ist große Preisverlosung unter allen Startern.

Ohne Helfer nicht machbar

So eine Veranstaltung bringt jede Menge organisatorische Arbeit und Vorbereitungstätigkeiten mit sich. Auch bei der Durchführung wird jede helfende Hand gebraucht. Die Schützengesellschaft ist froh und dankbar, hierbei so viel Unterstützung aus der Bevölkerung von Jung und Alt zu bekommen. "Ohne Helfer wäre die ,Droohd eseldour‘ nicht durchführbar", sagt Fächner. Bei einem Helferfest soll noch mal allen Beteiligten gedankt werden.