Wie erst jetzt bekannt wurde, ist am Donnerstag, 17. September, Diakon i. R. Bernd Raabe im Alter von 74 Jahren gestorben. Er war lange Jahre Kurseelsorger in Bad Kissingen.

Raabe wurde 1946 in Adorf/Waldeck geboren. Von 1975 bis 1979 arbeitete der Diplom-Pädagoge im Ökumenischen Zentrum in Lengfeld mit und war ab Oktober 1979 Pastoralassistent in der Katholischen Studentengemeinde Würzburg (KSG), an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt und in Rimpar/Maidbronn. 1980 wurde er hauptamtlicher Assistent für die Katholische Studentengemeinde der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in Würzburg.

1985 hauptberuflich Diakon

Am 4. September 1982 weihte ihn Weihbischof Alfons Kempf im Ökumenischen Zentrum in Würzburg-Lengfeld zum Ständigen Diakon. Danach war Raabe zunächst weiter Assistent in der KSG, ehe er 1983 für die Stelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters am Institut für Pädagogik der Universität Würzburg freigestellt wurde.

1985 wurde Raabe hauptberuflicher Diakon in der Kurseelsorge in Bad Kissingen, Bad Brückenau und Bad Bocklet. Mehrere Jahre war er auch Sprecher der katholischen Kurseelsorger in Bayern. 1991 erhielt Raabe die Erlaubnis für das Amt des Diakons im byzantinischen Ritus. Ab 2003 war er zudem als Diakon bei der Catholica Unio tätig. Nach schwerer Krankheit trat er 2006 als Kurseelsorger in den Ruhestand, arbeitete aber weiterhin im Team der Notfallseelsorge Bad Kissingen sowie in der Catholica Unio mit.

Von Dezember 2014 bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im März 2016 war er als Diakon mit Zivilberuf für die Catholica Unio tätig. Raabe hinterlässt seine Ehefrau und eine erwachsene Tochter. Die Beisetzung fand in Nürnberg-Worzeldorf statt, teilt das Bistum Würzburg mit. pow