Anlässlich des 30. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer veranstaltet eine Projektgruppe der 12. Jahrgangsstufe des Jack-Steinberger-Gymnasiums in Bad Kissingen einen Zeitzeugenabend.

Am Donnerstag, 7. November, um 19 Uhr, sind alle Interessierten dazu eingeladen, im Jack-Steinberger-Gymnasium an den Erzählungen von zehn Zeitzeugen zu den Themen Schule, Flucht und Strafverfolgung in der DDR und zum Tag des Mauerfalls im Jahre 1989 teilzuhaben. Neben dramatischen Geschichten wird auch die eine oder andere lustige Anekdote aus dem Alltag der DDR zu hören sein. In drei Räumen werden die Zeitzeugen über ihr Leben und ihre Erinnerungen berichten. Während der Pause werden Getränke und Essen zum Verkauf angeboten, wobei die Einnahmen der Finanzierung des Abiballs zugute kommen.

Gleichzeitig wird an diesem Abend auch die Ausstellung "Von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur eröffnet. Auf zwanzig Plakaten werden die Ereignisse der Jahre 1989/90 beleuchtet. Mit einem Smartphone kann der Betrachter auch hier Zeitzeugen in digitaler Form zum Sprechen bringen. Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist ein Smartphone mit einer App zum Einlesen des QR-Codes. Der Eintritt zum Zeitzeugenabend wie auch zur Ausstellung ist frei. Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars "Oral History" haben sich das Thema der Veranstaltung selbst gewählt und weitestgehend selbstständig geplant und organisiert. Sie freuen sich zusammen mit ihrer Lehrerin Maren Schmitt auf zahlreiche Gäste. Für die Planung wird um eine Anmeldung per Mail an projektzeitzeugen@web.de gebeten.