Auf den Parkplätzen am Leimerich sah man Fahrzeuge aus Österreich, Holland, Rumänien und sogar aus Russland. Einige waren aus einer Entfernung bis zu 2000 Kilometer angereist. Die Hauptsonderschau der Mövchen-Taubenzüchter, die in der großen Ausstellungshalle des Kleintierzuchtvereins Nüdlingen stattfand, war ganz offensichtlich für Insider aus ganz Europa und darüber hinaus ein herausragendes Ereignis, bei dem man nicht fehlen durfte.

In der Halle unterhielten sich insgesamt 54 Züchter aus zehn Nationen in mehreren Sprachen über diese besondere Taubenart, berichtete Rainer Wilm, der Vorsitzende des Kleintierzuchtvereins Nüdlingen. Die 542 Käfige für die Prachtexemplare hatte allesamt der Kleintierzuchtverein Nüdlingen für die Präsentation aufgestellt.
Bei der Eröffnung der Hauptsonderschau wurden die Teilnehmer von Nüdlingens Bürgermeister Günter Kiesel begrüßt. Er zollte ebenso wie hohe Verbandsvertreter der Züchter aus ganz Europa dem Kleintierzuchtverein Nüdlingen seinen großen Respekt für die organisatorische Kraftanstrengung, die für diese Veranstaltung geleisten wurde.
Von mehreren Preisrichtern wurden die Zuchtmövchen bewertet und zwölf "Champions" ermittelt. Für die zwölf "Champions" hatte Vorsitzender Rainer Wilm eigens eine Auszeichnung vorbereitet.
Rainer Wilm erklärte den Unterschied zwischen den Mövchen und den "normalen" Tauben so: "Sie haben eine gerundete Kopfform und einen gedrungenen, anmutig wirkenden Körperbau. Typisch ist auch die Halskrause. Mövchen sind nicht nur in Europa beliebte Zuchttiere. Man findet sie auch in Ostasien, zum Beispiel in Japan", sagte er.