Bauwerber sollten zudem bei Behördengängen vom Markt Bad Bocklet begleitet werden. Die Entsorgungsgebühren für Bauschutt sollte die Kommune übernehmen. Diese Forderungen dienten laut Hahn als Diskussionsgrundlage. "Um die Innenentwicklung voranzubringen, beantrage ich, dass 30 000 Euro dafür in den Haushalt eingestellt werden", ergänzte Hahn. Volker Stahl (FCW) unterstützte diesen Antrag: "Außerdem muss die Bauordnung geändert werden, da die Altorte nicht flurbereinigt sind", forderte er. Man dürfe hier nicht dieselben Maßstäbe wie bei den Neubaugebieten anwenden, wenn es etwa um die Abstände zum Nachbargrundstück geht.

2. Bürgermeister Andreas Sandwall (CSU) gab zu bedenken, dass Leerstände im Innerort oft in Privatbesitz seien. Eine gute Dorfentwicklung könne scheitern, wenn die Besitzer der Häuser zu viel Geld für den Kauf verlangten, was wiederum Bauwillige abschrecke. Die Fixkosten für die Entsorgung von Bauschutt seien sehr hoch. In der Allianz könne man diese wohl noch senken. Volker Stahl schlug vor, sich bei anderen Kommunen zu informieren, wie diese mit dem Problem umgehen.