Kein Fertighaus

Erst danach können die Arbeiter mit dem Bau des neuen Berghauses beginnen. Geplant ist, das Gebäude in Holzbauweise zu errichten. "Ein Fertighaus ist das dann aber nicht", teilt die Architektin Silja Wiener, vom Architekturbüro Wiener und Partner mit. "Das sind zwar vorgefertigte Elemente, aber ohne Ausbau." Die Installateurarbeiten erledigen die Handwerker dann vor Ort.

Der Teilabriss und Neubau des Berghaus Rhön wirkt sich auf mehrere Gebäude in den Schwarzen Bergen aus. Dabei geht es um die Stromversorgung. "Der Trafo im Keller vom Berghaus versorgt das Berghaus, das Würzburger Haus, die Bergwacht und auch den Zeltplatz mit Strom", erklärt Reith. Um auch in der Zukunft eine stabile Stromversorgung sicherstellen zu können, kommt die neue Trafostation in ein Nebengebäude. "Aktuell stimmen wir uns mit dem Bayernwerk ab. Einen konkreten Termin gibt es aber noch nicht."

Bei allen Arbeiten im Areal um die Gaststätte müssen die Arbeiter Rücksicht auf die Fledermäuse nehmen. Die Tiere nisteten im Dachboden und in der Fassade. Schon vor dem Abriss stellte der Landkreis ihnen Ersatzquartiere aus Beton zur Verfügung. "Dazu haben wir baubegleitend das Naturschutzplanungsbüro Kaminsky aus Hohenroth mit an Bord", teilt Reith mit.

Zahleninfo:

2,58 Millionen Euro kostet der Teilabriss und Neubau des Berghaus Rhön.