In den Schwarzen Bergen bei Riedenberg rollt aktuell ein knapp 40 Tonnen schwerer Bagger. Der Grund dafür ist der Teilabriss und Neubau vom Berghaus Rhön. Nachdem Arbeiter der Firma Leinweber im Oktober schon die Holzfassade entfernt hatten, gehen die Umbauten nun in die nächste Runde. "Um das Gebäude abzureißen brauchen wir etwa zwei Wochen", schätzt Jürgen Leinweber, der mit dem Abriss betraut ist.

Vorarbeiten notwendig

Zuvor gab es jedoch einige Vorarbeiten zu erledigen. "Die Schadstoffe mussten raus", teilt Bauleiter Gernot Meyer mit. "Unter die Schadstoffe fällt nicht nur Asbest, sondern auch die Dämmung aus Mineralwolle." Auf über 30 Seiten kommt das Schadstoffgutachten, auf dessen Basis die Arbeiter gesundheitsschädliche Baustoffe entfernten. "Einfach mit dem Bagger reinfahren und alles abreißen geht aber trotzdem nicht", betont Meyer. Denn: Die Grundmauern aus Basalt und die Kellerdecke sollen stehen bleiben.

Neue Decke

Meyer: "Über den Winter wird im Keller unter anderem der Kühlraum rückgebaut." Außerdem müssen die Arbeiter auch das alte Leitungsnetz entfernen. "Ob wir in diesem Jahr noch mit dem Rohbau anfangen, ist vom Wetter abhängig", informiert Wolfgang Reith, aus dem Hochbauamt im Landkreis. Beim Neubau muss dann auch die alte Kellerdecke weichen. Der Grund dafür liegt in der Architektur der Gaststätte: Aktuell hat die Kellerdecke kein einheitliches Niveau. "Das ist nicht barrierefrei und wird deshalb geändert", führt er aus.