Wegen Verdachts auf Kinderpornografie hat die Polizei in Unterfranken 30 Anwesen untersucht und mehrere Verdächtige vorläufig festgenommen. Die Beschuldigten sind alle männlich und zwischen 14 und 61 Jahre alt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag (23. September 2022) mitteilten.

Ihnen wird vorgeworfen, die Abbildungen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs entweder besessen, erworben oder verbreitet zu haben. Mangels Haftgründen wurden sie nach den Durchsuchungen am Mittwoch und Donnerstag wieder entlassen.

Durchsuchungen wegen Kinderpornografie in Unterfranken

In der Region Main-Rhön durchsuchten die Ermittler 13 Objekte, im Bereich Untermain elf und im Gebiet Mainfranken sechs Anwesen. Sämtliches Beweismaterial wird nun von den Beamten ausgewertet werden. 

Bei einem 41-Jährigen entdeckten die Beamten neben kinderpornografischem Material auch eine geringe Menge Amphetamin sowie eine scharfe Schusswaffe samt Munition, welche der Mann ohne Erlaubnis besaß. Darüber hinaus wurden bei einem 60-Jährigen eine geringe Menge Marihuana und bei einem 19-Jährigen ein verbotenes Butterflymesser sichergestellt.

Gegen die drei Beschuldigten, die aus dem Raum Bad Kissingen stammen, wurden zusätzlich Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- bzw. gegen das Waffengesetz eingeleitet. 

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