Seit Mai laufen bei Helios eine Reihe von Aktionsmonaten, die allesamt im Fokus der Nachhaltigkeit stehen. Nachhaltigkeit kann dabei vielfältig sein. So lag im Juni der Schwerpunkt auf dem sozialen Engagement in den Bereichen Jugend, Sport und Kultur. Auch das St. Elisabeth Krankenhaus (Eli) hat sich beteiligt und einen Aufruf an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestartet. Diese konnten sich den gesamten Monat über mit einem sogenannten Herzensprojekt bewerben.

Ein Projekt, für das sich der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin ehrenamtlich engagieren und für welches sie eine Finanzspritze benötigen, um dringend benötigte Dinge für die entsprechende Organisation oder den Verein zu bezahlen. Das Eli hat ein Preisgeld für die drei besten Projekte in Höhe von 1500 Euro ausgelobt.

Es wurden laut Pressemitteilung viele Projekte eingerichtet, und immer waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Herzblut für ihren Verein tätig. Eine unabhängige Jury des Elis hat sich dann die schwere Aufgabe gemacht, drei Gewinnerprojekte auszusuchen.

"Es war nicht ganz leicht für uns, unter den tollen Einsendungen zu entscheiden", so Stefanie Noe, Pressesprecherin am Helios St. Elisabeth-Krankenhaus. Schließlich fiel die Wahl dann auf drei Herzens-Projekte, die allesamt in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind.

So ist Christian Hartmann, Mitarbeiter der EDV-Abteilung, bei der freiwilligen Feuerwehr Garitz als Quereinsteiger seit 2018 aktiv und fördert dort die Ausbildung des Nachwuchses. Insgesamt sind 17 Jungen und Mädchen im Team und alle müssen an die wichtigen Aufgaben des Einsatzes bei der Freiwilligen Feuerwehr herangeführt werden. Laut Hartmann haben sich alle auch während der Pandemie größte Mühe gegeben, den Betrieb irgendwie am Laufen zu halten. Die Jugendlichen konnten so aus ihrem gewohnten Trott ausbrechen und sich sinnvoll mit Gleichaltrigen beschäftigen. Das Geld werde helfen, die Jugendarbeit bei der Feuerwehr Garitz weiter auszubauen und die dafür nötige Ausrüstung zu finanzieren.

Der zweite Gewinner ist der Vorschlag von Stefan Müller, tätig auf der Intensivstation. Er engagiert sich im Ehrenamt bei der DJK Brebersdorf. Dort hat er als Finanzwart gemeinsam mit anderen Freiwilligen während der Pandemie eine U-7 Junioren Fußballmannschaft aus dem Boden gestampft, an der bis heute noch 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren teilnehmen. Laut Müller war es für die Kinder vor allen Dingen während der Pandemie essentiell, ihrem Bewegungsdrang und Hobby nachgehen zu können und das soziale Miteinander zu pflegen. Das sehr teure Equipment konnte bislang nur nach und nach angeschafft werden und könne nun mit dem Preisgeld weiter ausgebaut werden.

Das dritte Projekt wurde von Simone Fella-Bötsch eingereicht, Mitarbeiterin im Aufwachraum in der Helios Ortho-Clinic Hammelburg. Sie sieht sich selbst als Allrounderin beim FC Hammelburg. Dabei hat sie in 20 Jahren Vereinstreue schon unzählige Aufgaben übernommen, vom Bratwurststand bis hin zur Organisation von Kinderturnieren. Das Geld kommt dem Verein im September bei einer dreitätigen Fußballschule zugute, wo Kinder aus sozial schwächeren Familien finanziell unterstützt werden, damit sie auch daran teilnehmen können.

"Wir sind sehr stolz, dass sich unsere Mitarbeitenden in ihrer Freizeit sozial so engagieren und wir freuen uns dieses Engagement auch in Zukunft zu fördern", so Dr. Peter Hermeling, Klinikgeschäftsführer.