Bei einer Vorstandssitzung des CSU Ortsverbandes Bad Kissingen konnte Vorsitzender Steffen Hörtler nach Abarbeitung der Formalien feststellen, dass drei neue Mitglieder zum Ortsverband gefunden haben. In seinem Bericht wies Stadtrat-Fraktionssprecher Michael Heppes auf die Themenschwerpunkte Winkelser Kreisel, Reitersteg 1 und 2 sowie die exorbitanten Kosten der Treppe von der Friedrich-List-Straße zur Salinenstraße hin. Deswegen hat der Stadtrat einen neuen Beschluss gefasst.


Eberhard Gräf wies darauf hin, dass es für die Reithalle seinerzeit Fördergelder gegeben habe mit dem Hinweis, dass das Reitgebiet jenseits der Saale angebunden sein müsse. Wolfgang Lutz zeigte sich überzeugt, dass der Ersatz des Reiterstegs 2 mit Kosten von unter 100.000 Euro hätte zu stemmen sein müssen.

Ex-Bürgermeister Alfred Wacker stellte in der Sitzung fest, dass das Luitpoldbad zukünftig die Bezeichnung "Bad" nicht mehr verdiene. Stattdessen schlug er vor, dieses Verwaltungsgebäude zukünftig "Luitpoldbau" zu benennen. Es wurde kontrovers über diesen Vorschlag diskutiert, zumal es sich bei dem Luitpoldbad ursprünglich um das "Actienbad" Kissinger Bürger gehandelt hat, das erst nach Erweiterung 1906 in Luitpoldbad unbenannt wurde.

Da sich dieser Name bei der Kissinger Bevölkerung verfestigt habe, sollte der Name des Prinzregenten Namensbestandteil bleiben, kam man schließlich überein. Noch einen Termin gab das Gremium bekannt: Am 5. September wird eine Radtour nach Bad Bocklet angeboten. Weitere Details dazu werden noch folgen.