Auch die Bad Kissinger DLRG hatte sich aufgrund der aktuellen Corona-Situation eine Zwangspause verordnet. Daher griffen die Verantwortlichen zunächst auf das Konzept der Online-Schulungen zurück.

Nun aber konnte der persönliche Kontakt wieder aufgenommen werden. Das bedeutet, dass die erste Übung des Jugend-Einsatz-Teams (JET) des DLRG-Ortsverbandes Bad Kissingen nach der Coronapause stattfand. Hierbei galt es für die Verantwortlichen, einiges zu beachten. Die Jugendlichen wurden in kleine Gruppen eingeteilt, der nötige Abstand gewahrt und Mund-Nasen-Schutz getragen, wo kein ausreichender Abstand möglich war, teilte die Bad Kissinger DLRG in einer Presseinfo mit.

"Wie immer war Ausbildung mit viel Elan, dem zugehörigen Ernst und selbstverständlich ganz viel Spaß angesagt", heißt es in der Presseinformation weiter. An verschiedenen Stationen an und in der Saale vertieften die Jugendlichen demnach ihre Kenntnisse in Strömungslehre, probierten Rettungsbrett als Transportmittel für hilfebedürftige Personen im Wasser aus und übten die Rettungstechnik mittels Wurfsack ein.

"Nachdem wir seit ein paar Wochen endlich wieder im Freibad trainieren dürfen, haben unsere zukünftigen Wasserretter die erste Übungseinheit im Freigewässer sichtlich genossen", schreiben die Verantwortlichen weiter. "Die neuen Regelungen, der Einsatz von Mund-Nasen-Schutz und Desinfektion der Einsatzmittel war für die Youngster selbstverständlich." Weitere Ausbildungseinheiten seien bereits in Planung.