Seit dem 19. Jahrhundert bestand kulturell eine enge Beziehung zwischen Frankreich und Russland. Mit Werken von einem französischen und einem russischen Komponisten, verbunden mit Texten von Marcel Proust und Iwan Turgenjew, wird diese Verbindung im "Zwischenspiel" der Staatlichen Kurverwaltung am Sonntag, 14. August, im Lola-Montez-Saal des Staatsbades lebendig. Beginn ist um 19 Uhr.

Das Programm steht unter dem Motto "Paris - Moskau". Der Flötist des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau (BKO), Christian Mattick, und sein langjähriger Klavierbegleiter Mathias Huth werden zunächst "Deux Arabesques" und die "Suite Bergamasque" von Claude Debussy sowie anschließend die Sonate für Flöte und Klavier D-Dur op. 94 von Sergej Prokofjew darbieten.

Seit mehr als zwanzig Jahren arbeiten diese beiden Musiker als Duo Mattick und Huth zusammen. Neben dem konventionellen Konzert- und Tournee-Betrieb, bei dem sie in Konzerten von Hamburg bis zum Bodensee, von Berlin bis Freiburg auftreten, spezialisierten sie sich auf thematisch gebundene Konzertprogramme, die Musik und Text verbinden. Hier schaffen Flötist und Sprecher, Christian Mattick, sowie Pianist, Mathias Huth, Begegnungen zwischen Musik und Sprache, zwischen Wort und Klang.

Früher waren es insbesondere russische Mäzene, die sich für das kulturelle Leben der Metropole Paris interessierten, Bilder der französischen Impressionisten kauften und französische Musiker nach Russland einluden. An der Seine standen wiederum russische Musiker, bildende Künstler und vor allem die berühmten Ballets Russes des legendären Impresarios Sergej Djagilew hoch im Kurs und mitten im Zentrum des blühenden Pariser Kulturlebens.

Der Eintritt kostet 3 Euro, mit Gastkarte-, Tages- und Jahreskarte ist er frei. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro (mit Gastkarte-, Tages- und Jahreskarte frei). Weitere Auskünfte gibt es bei der Gäste-Information des Bayerischen Staatsbades Bad Brückenau, Tel.: 09741/ 80 20, per Mail an info@staatsbad.de und hier.