Rupboden
Corona

Zehnjähriges Mädchen aus Unterfranken näht fleißig Mundschutze

Anna Werner hat zu Weihnachten eine Nähmaschine geschenkt bekommen. Statt Puppenkleider näht sie jetzt Mundschutze.
 
Anna an ihrer Nähmaschine.  Roland Fischer
Anna an ihrer Nähmaschine. Roland Fischer
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Zu Weihnachten des vergangenen Jahres wünschte sich Anna eine Nähmaschine, um Puppenkleider und T-Shirts für sich zu nähen - sie ist sehr kreativ. Da dachte noch niemand an Corona und seine gefährliche Auswirkungen.

Doch als die Pandemie kam und Anna erfuhr, dass man Mundschutze auch selbst nähen kann, suchte sie eine Anleitung im Internet. Damit wollte sie Mama, Papa und Bruder Luca schützen, natürlich auch die Großeltern. Mama Cora musste den dafür geeigneten richtigen Stoff und Gummiband besorgen, was gar nicht so einfach war. Nun näht Anna in ihrer Mädchenbude, die sie zur Nähstube umgewandelt hat. Auch in den Ferien und sonntags saß sie an der Nähmaschine.

Inzwischen hat sie so viele Anfragen, dass sie gar nicht mehr hinterherkommt. Bestimmt wird sie einmal zu recht berichten können: Wisst ihr noch, damals im Jahr 2020, als uns ein gefährlicher Corona-Virus überfallen hat? Da habe auch ich versucht, diese Krankheit von uns fernzuhalten - mit einem selbst genähten Mund-und Nasenschutz.