Nachdem in den Vorjahren die Schießbahnen 11 bzw. 14 als Orte des Geschehens herhielten, diente dieses Jahr die "HAWK-Site" als Kulisse zum Informationsaustausch unter den Anwesenden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung in das Nachbarschaftsbiwak durch Oberstleutnant Roman Jähnel, folgte durch Oberstleutnant d.R. Steffen Hampel eine interessante zeitgeschichtliche Erläuterung, was es mit der "HAWK-Site" auf dem Truppenübungsplatz zu Zeiten des Kalten Krieges auf sich hatte.

Vorbildfunktion der Bundeswehr

Gemeinsam ging es anschließend auf die Schießbahnen 2, 4 und 5, wo durch Dipl-Ing. Stefan Radloff als Sachbearbeiter für Ökologie des Bundeswehrdienstleistungszentrum Hammelburg, ein knapper, aber aufschlussreicher Einblick in die vielfältigen Umweltschutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen des Truppenübungsplatzes Wildflecken gegeben wurde.

"Die Bundeswehr hat in dieser Sache eine Vorbildfunktion", so Radloff. Das Interesse der Zuhörer zum Thema Umweltschutz in Bezug auf den Truppenübungsplatz durch aufkommende Fragen konnte der Fachmann ebenfalls problemlos und zur vollsten Zufriedenheit der Fragensteller beantworten. Ein durch den Kommandanten der Deutschen Militärischen Vertretung/Truppenübungsplatzkommandantur Grafenwöhr, Oberstleutnant Wolfgang Rommel, vorgestellter Vortrag zu seinem zurückliegenden sechsmonatigen Auslandseinsatz in Niamey/Niger, rundeten das Programm ab und gab den Anwesenden zugleich einen spannenden Einblick in ein für die Öffentlichkeit eher weniger bekanntes Einsatzgebiet der Bundeswehr.

Austausch beim Grillen

Bei einem rustikalen Grillen tauschte man sich am Ende des Tages über die auf allen Seiten neu gewonnen Eindrücke und den Dienstalltag aus und freut sich auf die weiterhin enge, gute Zusammenarbeit. Somit kann das mittlerweile dritte Nachbarschaftsbiwak wieder einmal als ein voller Erfolg verbucht werden, heißt es abschließend in der Pressemitteilung der Bundeswehr.