Lange Tradition des Naturparks

Klaus Spitzl, Geschäftsführer des Naturparks und Biosphärenreservats  Bayerische Rhön, freute sich zur Ausstellungseröffnung in Oberelsbach,  Arjen de Wit, den Geschäftsführer des Naturparkverbands Bayern (Eichstätt), begrüßen zu können. Spitzl verwies auf die lange Tradition des Naturparks Bayerische Rhön, der nunmehr seit 53 Jahren - seit 1967 - besteht. Der Freistaat Bayern fördere Naturparke seit Beginn an, aber seit zwei Jahren ganz besonders durch Naturpark-Ranger und eine bessere finanzielle Ausstattung. "Naturparke haben im Wesentlichen zwei Funktionen, den Schutz der Landschaft und die Erholung in der Landschaft", fasste Spitzl zusammen. Er bezog sich auf die Anlage von Wanderwegen und Lehrpfaden, Besucherinformation und Besucherlenkung.

Schutzwürdigkeit der Landschaft

Der stellvertretende Rhön-Grabfelder Landrat Josef Demar zeigte sich von den umfassenden Informationen, die die Wanderausstellung biete, beeindruckt. Es sei wichtig, der Bevölkerung die Aufgaben und die Schutzwürdigkeit der Landschaft nahezubringen. So hofft Demar, dass auch Schulklassen die Möglichkeit annehmen, die Ausstellung zu besuchen. Oberelsbachs Bürgermeisterin Birgit Erb sprach von Pionierarbeit, die die Naturparke in der hessischen und bayerischen Rhön als Vorläufer zum Biosphärenreservat geleistet haben.