Ende Januar fegte das Hochwasser der Sinn durch Stadt und Staatsbad Brückenau. Kurz darauf wurde der "Steg am Wehr" am Rande des sogenannten Schlossparks, Richtung Stadt, gesperrt. "Auf Anordnung des Staatlichen Bauamtes Schweinfurt", wie es auf einem Schild an der Absperrung steht. Da die Sperrung bis jetzt - Ende März - nicht aufgehoben wurde, hat die Redaktion bei der Behörde nachgefragt.

"Der Steg am Wehr im Staatsbad Bad Brückenau wurde nach dem Hochwasser im Januar und Februar dieses Jahres einer Brückensonderprüfung unterzogen", antwortet die Behörde. Dabei sein festgestellt worden, "dass durch das Hochwasser insbesondere die Brückenunterbauten des Vorlandstegs beschädigt und das Gelände unterhalb des Bauwerks teilweise massiv ausgespült wurden". Zudem sei das Gelände im Anschluss an die Brücke leicht abgesackt. "Infolgedessen musste der Steg für Fußgänger und Radfahrer gesperrt werden."

Das Staatliche Bauamt Schweinfurt wird nun ein umfassendes Sanierungskonzept für das Bauwerk erarbeiten. Anschließend erhalte eine Fachfirma den Auftrag, entsprechend des Konzeptes "die Überführung instand zu setzen und die durch das Hochwasser verursachten Schäden zu beseitigen". Bis dahin müsse der Steg aus Sicherheitsgründen weiter gesperrt bleiben. Auf einen Termin für die Öffnung legt sich das Bauamt nicht fest. Es verweist auf das Sanierungskonzept. "Dieses gilt es abzuwarten."